Looking for Something?

Ein Gebührenrechner für den Notar schützt gegen böse Überraschungen

Author:

Die Kosten für einen Notar können oftmals deutlich höher ausfallen, als sie eingeschätzt wurden. Sie richten sich nach dem Wert und der Bedeutung des Geschäfts. Im Wohn- und Immobilienbereich kommen Notare beispielsweise beim Grundstücks- oder Immobilienkauf zum Einsatz, um den Kauf notariell zu beurkunden oder bei der Schenkung einer Eigentumswohnung. Bundesweit ist im einheitlichen Gerichts- und Notarkostengesetz für jedes Geschäft ein bestimmter Gebührensatz vorgesehen. Die konkrete Gebühr errechnet sich aus der vom Geschäftswert abhängigen Gebührenstaffelung, ausgehend vom jeweiligen Gebührensatz. In der Beurkundungsgebühr ist dabei die umfassende Beratung durch den Notar sowie die Entwurfsfertigung als auch die im engeren Sinne Beurkundung eingeschlossen. Rahmengebühren lassen einen notwendigen flexiblen Spielraum zu, falls starre Gebührensätze, besonders für die Vergütung der Entwurfs- und Beratungstätigkeit des Notars, unangemessene Ergebnisse herbeiführen würden.

Gibt es einen Gebührenrechner „Notar“?

Auf verschiedenen Seiten im Internet werden Gebührenrechner für Notar-Dienstleistungen angeboten, die die anfallenden Notarkosten im Vorfeld ermitteln sollen. Sie lassen sich entweder downloaden oder direkt im Internet ausfüllen. Mit diesen Rechnern sollen böse Überraschungen vermieden werden. Die Kosten, die mit diesen Rechnern ermittelt werden, sind allerdings nur ungefähre Richtwerte. Sie können zwar die Fixkosten meistens annähernd genau berechnen, spezifische Mindest- und Höchstgebühren, die für einzelne Tätigkeiten anfallen, werden aber meist nicht berücksichtigt. Wer also die Hilfe eines Notars in Anspruch nehmen möchte oder muss, der sollte sich am besten direkt dort über die anfallenden Kosten informieren.

Bild: bigstockphoto.com / Gajus