Looking for Something?

Urbaner Gartenbau (Urban Gardening) – die grüne Revolution

Author:

Urban Gardening – die natürlichste Sache der Welt – ist längst kein Trend mehr, sondern vielmehr eine globale Bewegung geworden. Die Idee des Gemeinschaftsgärtens zur partizipativen Selbstversorgung stammt aus den USA und findet heute in Ballungsräumen auf der ganzen Welt eine breite Anhängerschaft. Ob in Moskau, wo über die Hälfte der Stadtbewohner zumindest einen Teil ihrer Nahrung selbst anbaut, in New York oder Los Angeles, wo City Farming schon seit den Siebzigern boomt oder in den deutschen Metropolen wie Berlin, Hamburg oder München – an immer mehr Stellen, und seien diese noch so klein, grünt und blüht es.

Auch mehr und mehr junge Leute beschäftigen sich mit grünen Themen und suchen ein bisschen Grün in der Stadt oder in der eigenen Wohnung. Die anfängliche Komplexität und das fehlende Vertrauen weicht dem Wunsch eines nachhaltigen Konsums und der bewussten Ernährung. Nicht nur die Schrebergärten erhalten Zulauf, auch Parkplätze, Supermarktdächer und natürlich Balkone, Terrassen und Fenstersimse werden als Grünfläche genutzt. Die radikalsten Gärtner haben gar keine eigene Parzelle, sondern stecken nachts so genannte Seeballs in öffentliche Grünstreifen und nennen das dann „Guerilla Gardening“. Normalerweise werden die Nutzpflanzen wie Kartoffeln, Tomaten, Salate oder Kräuter aber in Hochbeeten gezogen, da die Stadterde oft mit Schadstoffen belastet ist.

Tipp: Auf www.dachbegruenung-nrw.de finden Sie alles zur Begrünung von Dächern und Fassaden

Einkaufsstätte Nummer Eins für alle urbanen Gartenfreunde sind Online-Marktplätze. Das grüne Online-Business boomt und neben den großen Anbeiter wie Garten XXL, Dehner und Co. etablieren sich auch immer mehr kleinere Seite, die auf spezifische Bedürfnisse eines modernen Kundenkreises eingehen. Junge Unternehmen in innovativem Design wie Grünerheld machen Gärtnern hipp und wählen bewusst ein selektives Produktportfolio bei Samen, Arbeitsgeräten und anderem Zubehör. Das eigene Essen anzubauen ist cool, sich darum lange zu kümmern eher lästig und unattraktiv. Produkte zeichnen sich deshalb durch einfache Handhabbarkeit und hohe Praktikabilität aus. Fakt ist, Gärtnern kann jeder – auch derjenige, der weder einen grünen Daumen, noch einen Garten hat.

Bild: bigstockphoto.com / evren_photos